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JS Booklover
Jasmin Stiller

Bloggerin

Rezension
Die Kunst des Verschwindens
Melanie Raabe

Gibt es das, eine Seelenverwandtschaft zwischen bislang Unbekannten? Ist es manchmal leichter, mit einer Fremden zu sprechen als mit den Menschen, die man schon lange kennt und liebt? Als die junge Fotografin Nico zufällig zwischen den Jahren der Schauspielerin Ellen Kirsch auf den nächtlichen, winterlichen Straßen Berlins begegnet, fühlt sie fast unmittelbar eine unheimliche Nähe, die sie sich nicht erklären kann. Was haben sie schon gemeinsam, der inzwischen weltberühmte Hollywoodstar und die noch um Anerkennung ringende Fotografin? Was sieht Ellen in ihr, was sie selbst nicht erkennen kann? Vor allem aber: Warum schert sich Nico darum, dass Ellen eines Tages einfach wieder aus ihrem Leben verschwindet? Und zwar so plötzlich, wie sie gekommen ist? Als Nico endlich begreift, warum sie nicht loslassen kann, macht sie sich auf die Suche, nicht nur nach Ellen, sondern auch nach ihrer Mutter und ihrer eigenen Geschichte.

 

Ich bin ein großer Fan von Melanie Raabe und seit ich sie 2020 im Literaturhaus Herne persönlich kennenlernen durfte, noch mehr.

Ihren Schreibstil und die Art wie sie Geschichten erzählt finde ich großartig. Darum war ich natürlich mehr als neugierig auf ihren ersten Roman, außerhalb des Genre Thriller.

Der Klappentext verrät schon eine ganze Menge. Deshalb werde ich zum Inhalt auch nicht mehr verraten, denn ich möchte auf keinen Fall spoilern, das würde die Magie des Buchs zerstören. 

Von der ersten Minute an war ich total gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. In kürzester Zeit hatte ich die Geschichte ausgelesen und bin noch immer total begeistert.

Die Verbindung zwischen Nico und Ellen ist sehr besonders und während des Lesens entwickelt sich alles ganz anders, als man erwartet. 

Wir lernen vielschichtige greifbare Figuren kennen und tauchen in eine authentische Welt mit Höhen und Tiefen ein. 

Das Hauptthema „Menschlichkeit“ in seiner Kernaussage hat mich wahnsinnig berührt.

Dieses Buch ist eine wundervolle Mischung aus tiefen Emotionen und Spannung.

Mir hat an diesem Gesamtkunstwerk wirklich alles gefallen und ich kann demnach ganz klar, eine riesengroße Leseempfehlung aussprechen. 

In völliger Vorfreude warte ich nun auf das nächste Buch der Autorin. 

Rezension
Das Haus über dem Fjord
Kristin Valla

Mit Anfang 30 kehrt Elin, die als Journalistin in Oslo arbeitet, in ihr nordnorwegisches Heimatdorf zurück, um nach dem Tod der Mutter ihr Elternhaus aufzulösen. Ihre Kindheit endete jäh, als sie mit zehn Jahren die beiden älteren Brüder und den Vater durch einen Erdrutsch verlor, der ein Stück der Küste ins Meer riss. Während ihres Aufenthaltes trifft Elin ihre Jugendliebe Ola wieder, den besten Freund ihres ältesten Bruders, der sie nach dem Unglück damals auffing und mit dem sie doch nie richtig zusammenfand. Und dann entdeckt sie beim Aufräumen Hinweise auf ein großes Geheimnis ihrer Eltern, das ein ungeahntes Licht auf das Verschwinden ihres Vaters wirft und Elin auf eine Spurensuche bis in ein französisches Dorf führt. Endlich eröffnet sich für Elin die Chance, sich mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen und ihren eigenen Weg zu gehen.

 

Dieses Buch hat mein Interesse auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse geweckt. Die Autorin und der Verlag waren mir vorher gänzlich unbekannt.

Kristina Valla erzählt die Geschichte von Elin in der Ich-Form, was mir sehr gefiel.

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und greifbar, genau wie die Beschreibung der Landschaft.

Wir reise gemeinsam mit der Hauptprotagonistin in ihr Heimatdorf und begleiten sie auf der Suche nach ehrlichen Antworten, die ihr bislang unbeantwortet geblieben sind.

Feinfühlig und authentisch, mit dem Herz am rechten Fleck, erleben wir Elin zwischen Höhen und Tiefen, in einer bildgewaltigen Kulisse.

Der einzige kleine Kritikpunkt ist für mich das leichte Ausschweifen bei einzelnen Beschreibungen. Das hätte es für meinen Geschmack nicht gebraucht, denn mich hat „Das Haus über dem Fjord“ von Anfang an eingefangen.

Eine schöne Familiengeschichte voller Geheimnisse und Entdeckungen, mit der Botschaft, wie wichtig innerer Frieden wirklich ist und was dieser bewirkt.

Ich habe das Buch nicht nur gern gelesen, sondern die Autorin hat durch das beschriebene Setting Norwegens, unglaubliche Lust auf dieses Land in mir geweckt und natürlich auf weitere literarische Werke von ihr. 

Rezension
Bring mich nach Hause
Jesús Carrasco

Juan hat Spanien vor Jahren im Streit mit den Eltern verlassen und sich in seinem neuen Leben eingerichtet bis sein Vater stirbt und er zur Beerdigung in sein Heimatdorf zurückkehren muss.Juan möchte den Besuch kurz halten, um den alten Beziehungsdynamiken möglichst bald wieder entfliehen zu können. Doch dann erfährt er, dass seine Mutter an Alzheimer erkrankt ist und nicht mehr länger allein leben kann. Er sieht sich gezwungen, wieder in sein Jugendzimmer einzuziehen und sich mit seinem alten, neuen Leben zu arrangieren und lernt darüber erst jetzt, als erwachsener Mann, seine Mutter wirklich kennen.

 

Dieses Buch kommt leise daher und hat seine ganz eigene Atmosphäre, die mir beim Eintauchen in die Geschichte bereits sehr gefallen hat. 

Wir nehmen Teil am Leben von Juan, dass geprägt von ständigen Auseinandersetzungen mit seinen Eltern und einem speziellen Verhältnis zu seiner Schwester ist. 

Aufgrund des Todes seines Vaters kehrt er wieder, zumindest nur für eine kurze Zeit - so hat er es geplant, in seine alte Heimat, in sein Elternhaus zurück und muss sich zwangsweise all den ausgesprochenen und unausgesprochenen Konflikten, die er mit seiner Familie und die sie mit ihm haben, stellen.

Jesús Carrasco erzählt diese Geschichte gefühlvoll und stark wirkend, sodass am Ende die Frage bleibt: „Wie gut kennen wir unsere Eltern wirklich?“

Mir hat dieser Roman richtig gut gefallen und ich habe ihn fast an einem Tag ausgelesen.

Wer Lust auf eine schöne und berührende Familiengeschichte hat, sollte sich dieses Buch unbedingt einmal genauer anschauen.

Bereits ins Auge gefasst habe ich eins seiner älteren Werke „Die Flucht“ und bin gespannt, ob mir hier auch seine Erzählkunst so gut gefällt. 

Rezension
Die Definition von Glück
Catherine Cusset

Zwei Leben, zwei Frauen, die scheinbar vieles trennt. Clarisse ist eine Abenteurerin, liebt das Reisen und die Männer. Ständig verliebt, erlebt sie hohe Höhen und fällt in tiefe Tiefen. Ève hingegen leitet seit Jahren einen Edel-Catering-Service und führt mit ihrem Mann eine stabile Ehe. Die eine wohnt in Paris, die andere in New York. Über Jahrzehnte hinweg bekommen wir die Lebensgeschichten der beiden Frauen erzählt, erfahren von dem geheimen Band, das sie eint, und werfen einen erhellenden Blick auf unsere Zeit, eine ganze Generation von Frauen, ihre Sehnsüchte, Lieben, Abgründe, das Muttersein und das Älterwerden. Und begreifen, wie viele Möglichkeiten es gibt, das Glück zu definieren.

 

Dieser Roman ist sehr tiefgründig und ich hätte durch das Cover und den Klappentext niemals vermutet, dass es unter anderem um Gewalt an Frauen, psychische Krankheiten und um sexuellen Missbrauch geht. 

Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, dass bei Krimis, Thrillern usw. nicht explizit auf eine Triggerwarnung hingewiesen wird, denn die Hauptthematik ist bei diesem Genre eindeutig. Bei einem Roman wie diesem finde ich es allerdings fahrlässig, dass keine Triggerwarnung ausgesprochen wurde.

Trotzdem habe ich die Geschichte gern gelesen und mir hat sehr gut gefallen, wie Catherine Cusset abwechselnd aus der Sicht von Eve und Clarisse erzählt. Zwei Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Wir erleben mit ihnen Hoffnung, Freude, Glück und Liebe.

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, als ob ich die beiden Frauen bereits Jahre kenne und sie in ihrem Leben als stiller Beobachter begleite, dass hat mich intensiv an die Geschichte gebunden und mir unfassbar gut gefallen.

„Die Definition von Glück“ ist ein Gesellschaftsroman, der mir insgesamt wirklich gut gefallen hat und zum Nachdenken anregt. Die Fragen, die ich mir beim Lesen immer wieder gestellt habe, waren: „Was ist Glück für mich? Welche Entscheidungen sind die richtigen? An welcher Weggabelung biege ich am besten ab?“ 

Ich denke, dass wir uns alle diese Fragen bereits mindestens ein Mal gestellt haben, aber die Autorin bringt diese mit ihrem Buch erneut klug auf den Tisch.

Für all diejenigen, die keine Schwierigkeiten haben, über die oben genannten sehr sensiblen Themen zu lesen, kann ich eine klare Leseempfehlung aussprechen.

Rezension
Scham
Inès Bayard

Maries Leben ist perfekt. Sie ist jung und erfolgreich, ihr Mann ist Anwalt, jetzt wollen die beiden ein Kind. Da passiert das Unfassbare. Marie wird von ihrem Chef auf dem Heimweg brutal vergewaltigt. Und er setzt sie so unter Druck, dass sie niemandem, nicht einmal ihrem Mann, davon erzählt. Die junge französische Autorin Inès Bayard lässt in ihrem eindrucksvollen Debütroman keinen Zweifel: an dem, was geschehen ist, und daran, dass Marie keine Schuld trifft. Und doch müssen wir zusehen, wie Marie der Moment, in dem sie noch Hilfe suchen könnte, entgleitet, wie sie vom Opfer zur Täterin wird.

 

Im Vorfeld muss ich ganz dringend sagen, dass man unbedingt wissen muss, dass das ganze Buch um eine Vergewaltigung, ihre Folgen und wie eine Frau damit umgeht, handelt.

Die Autorin hat mich sehr hart an meine Grenzen gebracht und völlig aus meiner Komfortzone geholt.

Das Buch beginnt mit dem schockierenden Ende und dies erfahren wir direkt in den ersten Seiten.

Marie wird als glücklich und erfolgreich beschrieben, was den Sturz von ihr noch heftiger erscheinen lässt. Wir erleben mit ihr, ihre persönliche Hölle und die damit verbundene Abwärtsspirale ganz deutlich.

Der enorme seelische Absturz der Protagonistin, wirkt sich pechschwarz auf ihr Leben und des gesamten Umfelds aus. Ihre Ausweglosigkeit, aus der sie sich nicht selbst befreien kann, nimmt nach und nach ganz schreckliche Formen an, sodass es für Marie nur eine einzige Lösung gibt.

Die Kernaussage der Geschichte teilt uns die Autorin in sehr direkter Sprache schonungslos mit.

Beim Beenden der Lektüre, lies Inès Bayard mich weinend und sehr traurig zurück.

„Scham“ ist eine große Familientragödie, die mich nie mehr ganz loslassen wird, denn das Buch hat bei mir tiefe Spuren hinterlassen.

Eine Leseempfehlung spreche ich nicht aus, weil jeder für sich selbst entscheiden muss, ob man über eine solche Thematik lesen möchte oder es überhaupt verkraftet.

Rezension
Blutacker
Lorenz Stassen

Seit der junge Anwalt Nicolas Meller den Angstmörder zur Strecke gebracht hat, geht es für ihn bergauf. Er hat zahlungskräftige Mandanten, ein neues Büro in der Innenstadt von Köln und mehrere Angestellte. Privat ist er mit Nina zusammengezogen, einst seine Referendarin und jetzt Lebenspartnerin. Doch dann bringt Hauptkommissar Rongen eine beunruhigende Nachricht: Ein Paketbote wurde brutal ermordet und das einzige Paket, das entwendet wurde, war adressiert an: Nicolas Meller. Die Schlinge um den Kopf von Nic und Nina zieht sich erbarmungslos zusammen!

 

Lorenz Stassen hat sich mit diesem Thriller einen raffinierten Plot ausgedacht und besonders das erste Drittel habe ich als sehr spannend empfunden.

Wir tauchen direkt mit einem Mord ins Buch ein und werden bildlich an die Hand genommen, was mir richtig gut gefallen hat.

Was mir ebenfalls gut gefiel ist, dass die Hauptcharaktere interessant und lebensnah gezeichnet wurden. 

Ebenfalls konnte der Autor mit den überraschenden Wendungen punkten.

Das Thema „High Society“ hat mir allerdings in dieser Geschichte viel zu viel Raum eingenommen. Es gehört zwar zum Verbrechen, aber für meinen Geschmack wurde es zu ausführlich geschildert und ausgeschmückt. An dieser Stelle hat der Autor mich leider, was meine anfängliche totale Begeisterung anging, verloren, was ich absolut schade finde.

Ich wurde unterm Strich insgesamt aber gut unterhalten und habe den zweiten Band dieser Reihe gern gelesen.

Auf jeden Fall werde ich mir weitere Bücher von Lorenz Stassen ansehen und lesen, weil mir die Art wie er Geschichten erzählt und sein Schreibstil wirklich gut gefallen.

Rezension
Seelenscherben
Johanna Andersson

Eine junge Prostituierte wird mit völlig entstelltem Gesicht tot am Jacobiweiher aufgefunden. Der gerade beförderte Kommissar August Lehmann wird mit dem Fall betraut. Zusammen mit seinem Kollegen Friedrich Peters, der August für alles andere als kompetent hält, nimmt er die Ermittlungen im Rotlichtmilieu auf. Schnell stellen sie fest, dass das Umfeld des Opfers im Elend dahinvegetiert. August taucht immer mehr in die Tiefen der menschlichen Abgründe ein und muss dabei seine persönliche Moralvorstellung auf den Prüfstand stellen, denn seine eigenen Dämonen warten nur darauf ihn ins Verderben zu stürzen.

 

Ich habe einen spannenden Krimi erwartet und auch genau das erhalten, was der Klappentext versprochen hat.

Wir tauchen direkt mit dem Mord an der jungen Prostituierten in den Kriminalfall ein und sind sofort mitten in einem grotesken Setting. Das gefällt mir generell immer richtig gut und dies fand ich auch hier klasse.

August Lehmann fand ich von Beginn an sympathisch. Friedrich und ich brauchten etwas um miteinander warm zu werden, was ich beim Lesen aber nicht als störend, sondern als bereichernd und authentisch empfunden habe.

Der Aufbau der Geschichte und die Auflösung haben mir gut gefallen.

Das Buch habe ich am Stück ausgelesen und der einfache flüssige Schreibstil der Autorin hat mich nur so durch diesen guten Krimi fliegen lassen.

Es hat mir Spaß gemacht dieses spannende neue Werk von Johanna Andersson zu lesen, was für mich eher dem Genre Thriller zuzuordnen ist.

Ich würde mich über eine Fortsetzung von August Lehmann sehr freuen!

Rezension
Unschuld
Takis Würger

Molly Carver bleiben fünfunddreißig Tage, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Seit Jahren sitzt er für den Mord an dem sechzehnjährigen Casper Rosendale im Gefängnis nun soll das Urteil vollstreckt werden. Auf der Suche nach Antworten kehrt Molly zurück in das Ostküstendorf ihrer Kindheit. Unter falschem Namen beginnt sie, als Hausmädchen für die Rosendales zu arbeiten, eine Familie, die einmal einflussreicher war als die Rockefellers.

 

Dieses Buch ist für mich wie ein klassischer Krimi aufgebaut, der von dem Erzählton her eher dunkler ist und ein Bild auf eine Gesellschaft wirft, die konträrer nicht sein kann. 

Ein Roman, der schonungslos Einblicke in die durchaus aktuelle Realität gibt. 

Der Autor bringt die Probleme wörtlich auf den Punkt und seine Botschaft hat mich durch seine Wortgewalt mehr als erreicht.

In Molly konnte ich mich völlig hineinversetzen und habe sie als sehr starke Persönlichkeit wahrgenommen. Ihre Gedankengänge und Schwächen taten mir teilweise beim Lesen weh, ebenso die Ungerechtigkeit. 

Takis Würger hat mich mit dieser Geschichte sehr berührt und stark zum Nachdenken angeregt, sodass dieses Buch für mich mit seiner Kernaussage unvergessen bleiben wird.

„Unschuld“ ist für mich das erste Buch, welches ich von Takis Würger gelesen habe und ich werde ganz bald auch andere Werke wie zum Beispiel „Noah“ auf mich wirken lassen.

Für mich ist der Autor eine tolle Neuentdeckung!

Rezension
Drachenbanner
Rebecca Gablé

England 1238: Die junge Adela of Waringham und Bedric, Sohn einer leibeigenen Bauernfamilie, sind zusammen aufgewachsen. Während Adela als Hofdame zur Schwester des Königs geschickt und später mit einem Ritter verheiratet wird, schuftet Bedric auf den Feldern von Waringham - dem Elend der Leibeigenschaft und der Willkür von Adelas Bruder ausgeliefert. Als die Situation unerträglich wird, flieht er, nicht ahnend, dass Adela von ihm schwanger ist. In London begegnet Bedric Simon de Montfort, dem charismatischen Schwager des Königs. Als 1258 Seuchen und Missernten über das Land ziehen, bricht ein Krieg aus, der eine neue Zeit einläutet. Doch Bedric und Adela haben einander nie vergessen.

 

Vor 21 Jahren habe ich den ersten Band, „Das Lächeln der Fortuna“, dieser Saga gelesen und war damals schon ganz fasziniert, von der Welt rund um die Waringhams.

Jedem neuen Band habe ich entgegen gefiebert und mich unbändig auf die Fortsetzung „Drachenbanner“ gefreut.

Meine Begeisterung ließ bei keinem Teil nach, im Gegenteil, ich liebe die erschaffene historische Welt aus der Feder von Rebecca Gablé.

Ihr Schreibstil ist in meinen Augen perfekt und ihre magische Gabe, mich in den Bann zu ziehen setzt mich jedes Mal erneut vor Begeisterung in Flammen. 

Wie auch in den letzten Werken, verknüpft die Autorin ihre Figuren miteinander und deshalb ist es meiner Meinung nach empfehlenswert diese Saga in chronologischer Reihenfolge zu lesen.

Die Geschichte um Adela und Bedric, ist für mich nicht nur eine schicksalhafte berührende Liebesgeschichte, sondern so viel mehr, mit allen Geschehnissen unglaublich spannenden Haupt- und Nebenfiguren.

Ich war traurig als ich das Buch beendet habe, denn jetzt heisst es wieder warten. Warten auf eine hoffentlich neue Ära für die Waringhams.

Mein einziger Kritikpunkt ist und deshalb gibt einen halben Stern Bewertungsabzug, dass die Geschichte an manchen Stellen zu detailreich war und das hätte es für mich persönlich nicht gebraucht. 

Von mir erhält die gesamte Reihe eine absolute Herzensempfehlung!

Rezension
Flieh
Jutta Maria Herrmann

Von einem Tag auf den anderen zieht das Unheil in Judiths Leben ein. Sie findet eine Nachbarin leblos in ihrer Wohnung vor und als auch noch ihre Kollegin Annette ermordet wird, glaubt Judith nicht länger an einen Zufall. Die Mordserie muss etwas mit ihr selbst zu tun haben. Nur was? Sie ist doch nur eine einfache Berliner Busfahrerin, ohne Kontakte ins kriminelle Milieu. Bei der Polizei findet sie keine Hilfe, wird stattdessen sogar der Taten verdächtigt. Als sie schließlich nur knapp einem Anschlag auf ihr Leben entgeht, bleibt ihr nichts anderes als Flucht. Und während sie verzweifelt versucht, ihrem Verfolger zu entkommen, dämmert ihr langsam, dass es vor ein paar Tagen einen besonderen Moment gegeben hat, einen winzigen Augenblick nur, an dem dieses Unheil seinen Lauf genommen haben muss.

 

Endlich ist es wieder soweit, ein neuer Psychothriller ist von Jutta Maria Herrmann erschienen und ich konnte es kaum erwarten ihn zu lesen. Seit Jahren lese ich ihre Bücher mit Begeisterung und war sehr gespannt auf ihr neues Werk.

Ich liebe ihre Erzählkunst und Schreibstil, und so konnte sie mich auch mit „Flieh“ direkt abholen.

Am Anfang stellt man sich die Frage, was ist hier eigentlich los, und Stück für Stück erhält man das Bild eines ganz perfiden Katz- und Mausspiels. 

Die Autorin schafft es den Spannungsbogen konstant aufrechtzuerhalten, sodass man nur noch einen Wunsch hat, wissen zu wollen, wie es weitergeht. 

Wir begleiten Judith bei ihrem ganz persönlichen Albtraum und sind bei ihrer Flucht gefühlt hautnah dabei.

Am Ende läuft alles stringent zusammen und die Auflösung war für mich so nicht vorhersehbar, was mir zusätzlich sehr gut gefallen hat. 

Für mich war es ein grandioser Psychothriller, der mir ganz viel Freude und Spannung beim Lesen beschert hat.

Deshalb gibt es von mir eine große Leseempfehlung und schaut euch auch unbedingt andere Bücher von ihr, wie zum Beispiel „Schlafe, mein Mädchen“, welches letztes Jahr im Dezember veröffentlich wurde, an.

Rezension
Das Schlaflabor
Marc Meller

Tom Sonnborn hat alles versucht, um seine Schlafstörungen loszuwerden - ohne Erfolg. Als er von einem Schlaflabor in den Schweizer Alpen hört, das auf eine neuartige Therapieform setzt, schöpft er neue Hoffnung. Und tatsächlich: Bereits kurz nach seiner Ankunft in der Klinik schläft Tom so gut wie lange nicht mehr. Auch zuhause wird er zum regelrechten Langschläfer. Er ist überglücklich - bis er eines Morgens blutverschmiert aufwacht und die Polizei ihn verdächtigt, einen Mord begangen zu haben. Tom kann sich nicht erinnern und zweifelt plötzlich: Schläft er nachts wirklich? Schlafwandelt er etwa? Noch ahnt er nicht, dass die Wahrheit düsterer ist als jeder Albtraum.

 

Dies ist mein erstes Buch, welches ich von Marc Meller gelesen habe. Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen, sodass ich super neugierig auf die Geschichte war.

Der flüssige Schreibstil und die Art wie der Autor erzählt, haben bei mir direkt zu Anfang positiv punkten können. Ebenso die Tatsache, dass der Hauptprotagonist Tom mir als Figur unheimlich sympathisch war und ich die ganze Zeit über mit ihm gelitten habe. Seine Verzweiflung war für mich stark spürbar und ich habe bis zum Ende gerätselt, was hinter seiner Schlaflosigkeit steckt. 

Manche Szenen habe ich allerdings als unpassend empfunden und zwei Fragen sind für mich leider offen geblieben, was ich schade finde. Selbst wenn man falsche Fährten legt, sollten sie, was meinen Geschmack betrifft, am Ende aufgelöst werden.

Marc Meller hat mit „Das Schlaflabor“ eine rätselreiche spannende Story erschaffen, die mich am Ende sehr überrascht und generell gut unterhalten hat. 

Rezension
Mimik
Sebastian Fitzek

Ein winziges Zucken im Mundwinkel, die kleinste Veränderung in der Pupille reichen ihr, um das wahre Ich eines Menschen zu „lesen“: Hannah Herbst ist Deutschlands erfahrenste Mimikresonanz-Expertin, spezialisiert auf die geheimen Signale des menschlichen Körpers. Als Beraterin der Polizei hat sie schon etliche Gewaltverbrecher überführt.

Doch ausgerechnet als sie nach einer Operation mit den Folgen eines Gedächtnisverlustes zu kämpfen hat, wird sie mit dem schrecklichsten Fall ihrer Karriere konfrontiert: Eine bislang völlig unbescholtene Frau hat gestanden, ihre Familie bestialisch ermordet zu haben. Nur ihr kleiner Sohn Paul hat überlebt. Nach ihrem Geständnis gelingt der Mutter die Flucht aus dem Gefängnis. Ist sie auf der Suche nach ihrem Sohn, um ihre „Todesmission“ zu vollenden? Hannah Herbst hat nur das kurze Geständnis-Video, um die Mutter zu überführen und Paul zu retten. Das Problem: Die Mörderin auf dem Video ist Hannah selbst!

 

Vorab möchte ich sagen, dass ich zwar immer ein Auge auf gehypte Bücher werfe, ich mich aber nicht dadurch beeinflussen lasse.

Das Thema Mimikresonanz fand ich an sich total spannend und das in Verbindung mit einem Psychothriller, hat mich richtig angefixt.

Allerdings war ich nicht nur gespannt, sondern auch etwas skeptisch, denn nicht jedes Buch von Sebastian Fitzek gefällt mir. Deshalb war ich auf die Umsetzung von dieser genialen Plotidee doppelt neugierig.

Der Schreibstil war wie gewohnt absolut flüssig und sehr gut zu lesen, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen hatte.

In der Mitte der Geschichte gab es für mich einen Schlüsselmoment bei einer Aussage, diesen kann ich leider nicht nennen, denn sonst würde ich heftigst spoilern, und deshalb wusste ich an diesem Punkt wohin die Auflösung am Ende führt, was dann auch so eingetreten ist. Aus diesem Grund konnte mich das Ende leider nicht begeistern.

Was ich sehr schade finde ist, dass das Thema Mimikresonanz gefühlt nur angekratzt wird und für meinen Geschmack zu wenig darauf eingegangen wurde.

Für mich war dieser Psychothriller ein Snack für zwischendurch, der mich für kurze Zeit ohne Tiefgang ganz gut unterhalten hat.

Rezension
Das Profil
Hubertus Borck

Der Tote im Sandkasten ist bis zum Kehlkopf eingegraben. Ihm fehlt ein Auge. Der makabre Fund auf einem Hamburger Spielplatz setzt die erfahrene Kriminalkommissarin Franka Erdmann und ihren neuen Assistenten Alpay Eloğlu unter Hochdruck. Kurz darauf wird eine junge Influencerin brutal in ihrer Wohnung getötet. Auch wenn sich die Handschriften beider Verbrechen unterscheiden, deutet immer mehr darauf hin, dass es sich um denselben Mörder handelt. Und während die Polizei fieberhaft ein Profil von ihm erstellt, überwacht er bereits den Instagram-Account seines nächsten Opfers, dessen scheinbar perfektes Leben ein grausames Ende finden soll.

 

Dieses Buch ist der Auftakt für das Ermittlerduo Franka und Alpay. Der Klappentext klang vielversprechend, weshalb ich sehr neugierig und gespannt war.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, genau wie die Storyidee. 

Allerdings konnte mich die Umsetzung leider nicht überzeugen und Franka war mir als Charakter bereits schnell zu Anfang unsympathisch, was sich im Verlauf nicht geändert hat. Sie hat mich teilweise sogar genervt, was mein Lesevergnügen minderte.

Meiner Meinung nach, hätte man viel mehr aus der Story herausholen können.

Aufgrund meiner Kritikpunkte kann ich noch nicht sagen, ob ich die Fortsetzung lesen werde, da mich der Reihenauftakt nicht gefesselt und begeistert hat, absolut schade.

Wie immer gilt, jeder hat einen anderen Geschmack und man sollte sich seine eigene Meinung bilden.

Rezension
Wenn das Böse nach Brandenburg kommt
Richard Brandes

Ein atemloser Thriller, wendungsreich und psychologisch fundiert. Ein Mörder wütet in den Wäldern des Ruppiner Lands und tötet junge Männer. Seine Identität ist ebenso unklar wie sein Motiv. Kriminalhauptkommissarin Carla Stach und ihr Team erkennen bald, dass sie nach einem Psychopathen suchen, der ihnen stets einen Schritt voraus ist. Was sie nicht ahnen: Der Unbekannte verfolgt sie längst. Leise und unsichtbar.

 

Dies ist der zweite Band rund um die Kriminalhauptkommissarin Carla Stach. In der Regel beginne ich Reihen von vorn, aber der Klappentext hat mich so sehr angesprochen, dass ich mit diesem Teil begonnen habe.

Der Schreibstil hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Dadurch bin ich sofort in die Geschichte eingetaucht. 

Richard Brandes hat mit der Hauptfigur Carla einen für mich sympathischen und authentischen Charakter erschaffen. Neben Carla habe ich die anderen Figuren ebenfalls als interessant gezeichnet empfunden und es hat Spaß gemacht, sie nicht nur bei dem Fall zu begleiten.

Für mich geht der Kriminalfall sogar in Richtung Thriller, denn die Atmosphäre ist düster gehalten und ich hatte an einigen Stellen heftige Gänsehautmomente, was mir sehr gefiel.

Außerdem punktet der Autor mit vielen Wendungen und Perspektivenwechseln, denn so tauchen wir in die Welt von Täter und Opfer ein, dies fand ich zusätzlich absolut spannend.

Ein toller Regionalkrimi mit genialen, wie ich finde, Thrillerelementen, der mich hervorragend unterhalten hat.

Richard, ich freue mich jetzt sehr auf den ersten Band der Reihe, „Tod in der Schorfheide“ und hoffe, dass du bereits an der Fortsetzung schreibst!

Rezension
Die versteckte Apotheke
Sarah Penner

Gift, Rache und ein geheimer Frauenbund

Im London des 18. Jahrhunderts raunen sich Frauen hinter vorgehaltener Hand zu, dass es einen Ausweg aus besonders gewalttätigen Ehen gebe: Eine junge Apothekerin rettet sie mit tödlichen Arzneien aus der Not, eine versteckt übermittelte Nachricht genügt. Doch was, wenn aus der Retterin die Gejagte wird? Knapp 200 Jahre später stößt die Historikerin Caroline Parcewell auf die außergewöhnliche Geschichte der giftmischenden Apothekerin und setzt damit unerwartete Ereignisse in Gang, nicht nur ihr eigenes Leben wird nicht mehr dasselbe sein.

 

Sarah Penner hat mich mit ihrem Erstlingswerk von der ersten Seite an gepackt und begeistert.

Die Geschichte wird zwischen Gegenwart und historischer Vergangenheit erzählt, was mir unglaublich gut gefallen hat. Beide Stränge führen faszinierend zusammen. Der Wechsel hat diesem Werk zusätzliche Spannung verliehen, was ich genial fand.

Ihr Schreibstil und die Art, wie sie uns in die Welt von Caroline und Nella entführt, fand ich mitreissend, genau wie die Idee und Umsetzung des Plots.

Die Autorin zeichnet ihre Figuren mit sehr interessanten Profilen und verleiht ihnen somit etwas ganz spezielles. 

Das Buch habe ich in kürzester Zeit gelesen, weil ich mich der Sogwirkung kaum entziehen konnte und es hat mir durchweg pure Freude bereitet, einfach großartig.

Für mich ist Sarah Penner eine tolle Neuentdeckung und ich bin sehr neugierig, welche Geschichte sie als nächstes veröffentlicht.

Rezension
Rachejagd - gequält
Stevens & Suchanek

Vor drei Jahren wurde Journalistin Anna Jones zusammen mit ihrer Freundin Natalie entführt und von ihrem Peiniger Edward Harris auf vielfache Art gequält. Anna konnte fliehen, Natalie starb. Diese Schuld verfolgt Anna bis heute. Als sie einen blutbefleckten Brief erhält, wird schnell klar: Edward Harris ist zurück. Nick Coleman, Annas Jugendliebe und FBI-Agent, nimmt die Ermittlungen auf. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Zane Newton, der Profilerin Lynette McKenzie und Nick versucht Anna herauszufinden, was Harris vorhat. Ein perfides Spiel beginnt, bei dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Ein Spiel, das nicht nur für Anna tödlich enden könnte. Ein Spiel, das nur ein Ziel hat: Rache.

 

Gequält ist der erste Band der Rachejagd-Trilogie von dem Autorenduo Nica Stevens und Andreas Suchanek.

Durch das Cover hat mich das Buch direkt angesprochen und nach dem ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich es sofort nach Veröffentlichung lesen muss.

Mit dem Auftakt dieser Thriller-Trilogie hat das Duo ein ganz schönes Tempo vorgelegt, denn wir tauchen rasant in die Geschichte ein und sie bleibt temporeich bis zum Ende. Ich wurde förmlich in Windeseile mitgerissen und es reihen sich Cliffhanger an Cliffhanger.

Während des Lesens fühlte ich mich durchgehend als unmittelbarer Zuschauer, denn so nah war ich im Geschehen, sodass ich die ganze Zeit mitgefühlt, -gelitten und ermittelt habe.

Dieses Story ist unglaublich beängstigend und nervenaufreibend, mit einer genialen Dynamik. Ein Twist folgt dem nächsten, durchweg perfide und skrupellos.

Was mir jedoch gefehlt hat und das ist der einzige Kritikpunkt, ist ein etwas intensiveres Profil der Protagonisten. Dies empfinde ich persönlich als sehr wichtig, um noch vertrauter mit den Figuren zu werden, besonders was die Hauptprotagonisten betrifft. In der Fortsetzung gibt es hoffentlich mehr Einblicke zu Anna und Nick. 

Alles in allem ist dieser Thriller ein wahrer Pageturner und ein rundes Gesamtpaket, das direkt Lust auf den zweiten Band „Rachejagd - verraten“ macht, der zum Glück bereits am 14.12.2022 erscheint.

Rezension
Kalt und still
Viveca Sten

Hanna Ahlander ist 34, als ihre Welt kurz vor Weihnachten in sich zusammenfällt. Ihr Freund verlässt sie für eine andere und ihr Vorgesetzter legt ihr nahe, den Dienst bei der Stockholmer Polizei zu quittieren. Nachdem sie nicht bereit war, einen kriminellen Kollegen zu decken, stellt sich das Polizeikorps gegen sie. Zum Glück gibt es in dieser Männerwelt auch Frauen: Etwa ihre ältere Schwester, die sie flugs nach Åre schickt in ihr leer stehendes Ferienhaus. Hanna badet noch in Selbstmitleid, als eine Vermisstenmeldung sie erreicht. Nach einer Party ist die junge Amanda nicht nach Hause gekommen. Bei Minus 20 Grad zählt jede Stunde. Hanna beteiligt sich an der Suchaktion und hält Augen und Ohren offen. Bald weiß sie mehr als die örtliche Polizei.

 

Dies ist mein erstes Werk, welches ich von Viveca Sten gelesen habe.

Die Autorin hat mit „Kalt und still“ einen richtig spannenden Reihenauftakt erschaffen. 

Ich hatte große Freude beim Lesen, denn abgesehen von der tollen Spannungskurve, die sich mehr und mehr im Verlauf aufgebaut hat, gefiel mir der Schreibstil ebenfalls sehr, der sich absolut flüssig lesen lässt.

Mit Hanna lernen wir eine äußerst sympathische und authentische junge Frau kennen, die für mich als Person nahbar war und die mit verschiedenen Baustellen des Lebens zu kämpfen hat.

Generell ist es Viveca Sten atmosphärisch bildhaft gelungen, die kalte Landschaft und die einzelnen Figuren darzustellen, sodass ich jede Situation mitfühlen konnte. 

Es ist ein eher ruhiger Kriminalroman, der mich konstant gefesselt hat und der ohne viel Blut vergießen auskommt.

Für meinen Geschmack hätten an manchen Stellen einige Beschreibungen gern kürzer sein können, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.  

Ein toller Krimi, für den ich eine reine Empfehlung aussprechen kann und ich freue mich auf die Fortsetzung, die hoffentlich ganz bald erscheint.

Rezension
Die Vergessene
Karin Slaughter

Ein Highschool-Abschlussball in Longbill Beach, 1982: Sorgfältig macht sich Emily Vaughn für den Höhepunkt ihrer Teenagerzeit zurecht. Aber Emily verbirgt ein Geheimnis. Und deswegen wird sie in dieser Nacht für immer zum Schweigen gebracht. Vierzig Jahre später erhält Andrea Oliver, frisch gebackener US-Marshal, ihren ersten Auftrag: Sie soll eine Richterin in Longbill Beach beschützen, die Morddrohungen erhält. Doch Andrea verfolgt vor allem eine eigene Mission: Seit Andrea Emilys Namen zum ersten Mal hörte, wird sie von deren brutalem Tod heimgesucht. Sie möchte herausfinden, was damals geschehen ist. Denn Andrea hat eine ganz persönliche Verbindung zu diesem Fall.

 

Mit diesem Werk hat Karin Slaughter wieder einen super spannenden Thriller kreiert. Ich war auf Anhieb gefesselt und gebannt.

Das Buch hat zwei Stränge. Wir lesen in der Gegenwart und erhalten Einblicke aus der Vergangenheit, was damals geschah.

Was mich mehrfach schockiert hat, ist das Verhalten Emily gegenüber und hier meine ich das gesamte Umfeld. Dies fand ich an einigen Stellen ein wenig überzogen und unglaubwürdig. Dennoch wurden die Charaktere, Haupt- und Nebenfiguren für meinen Geschmack gelungen interessant gezeichnet.

Die Autorin hat es bis zum Ende geschafft, dass ich nicht wusste, woran ich bin und dies hat mir außerordentlich gut gefallen. Ich wurde des Miträtselns an keiner Stelle müde und empfand es als bereichernde zusätzliche Spannung. Dies ist natürlich auch dem tollen Schreibstill von Karin Slaughter geschuldet, denn ich liebe die Art und Weise, wie sie Geschichten erzählt.

Den neuen Fall und die Begleitung von Andrea in ihrem neuen Leben als US-Marshal mochte ich sehr und habe das Buch richtig gern gelesen. 

Ich bin gespannt wie es mit unserer Hauptprotagonistin weitergeht und freue mich auf eine Fortsetzung, die es hoffentlich im nächsten Jahr geben wird.

Rezension
Todesrache
Andreas Gruber

BKA-Profiler Maarten S. Sneijder ist bei seinem letzten Einsatz nur knapp dem Tod entronnen und hat fast sein gesamtes Team verloren. Darunter auch seine Kollegin Sabine Nemez. Da ergibt sich ein Hinweis, dass zumindest sie noch am Leben sein könnte. Unter Hochdruck muss Sneijder nun ein neues Team zusammenstellen, um sie aufzuspüren und aus den Verstrickungen eines hochkomplexen Falles zu befreien. Dabei ist vor allem die Mitarbeit des exzentrischen Leipziger Kripoermittlers Walter Pulaski entscheidend. Doch der ist gerade selbst einem besonders grausamen Verbrechen auf der Spur und zeigt sich wenig hilfsbereit.

 

Dies ist der siebte Teil der Sneijder und Nemez Reihe und nachdem der Vorgänger mit einem sehr fiesen Cliffhanger endete, war ich umso neugieriger und erwartungsvoller auf die Fortsetzung.

Es war wie immer ein schönes Erlebnis, wieder in die Welt von Maarten und seiner Kollegin Sabine einzutauchen. Zu Maarten als Hauptfigur habe ich mittlerweile eine so intensive Bindung aufgebaut, dass er bereits fast zur Familie gehört. Ein großartiger, muffliger und doch auf seine Weise charmanter Charakter, genial und unverwechselbar.

Andreas Gruber hat es auch mit diesem Band geschafft mich abzuholen und meine Begeisterung für diese Reihe, die ganz weit oben angesiedelt ist, weiterhin aufrechtzuerhalten.

Mir hat besonders gefallen, wie er den vorherigen Fall mit der neuen Geschichte verknüpft. 

Die Story wird in verschiedenen Strängen erzählt, die nach und nach schlüssig zusammenführen, ohne dass Fragen offen bleiben. Ebenso rund ist das Ende und ich habe die Auflösung so nicht kommen sehen. Dies gefiel mir zusätzlich sehr gut.

Mit fast 600 Seiten hat der Autor erneut einen spannungsgeladen Thriller aufs Parkett gelegt, der konstant die Leselust für dieses Buch befeuert.

Thriller-Fans kann ich diese Reihe, genau wie die anderen Werke von Andreas Gruber, nur ans Herz legen. Die Rache Bände zum Beispiel, gehören ebenfalls zu meinen Liebsten. Schaut sie euch auch unbedingt an.

Rezension
Verbrenn all meine Briefe
Alex Schulman

Sommer 1932: Die 24-jährige Karin verliebt sich in den jungen Schriftsteller Olof. Aber es gibt ein Problem: Karin ist mit Sven verheiratet, einem stürmischen, hochrangigen Schriftsteller mit einer grausamen Ader. Wird sie es wagen, ihren Mann verlassen und ein anderes Leben mit ihrer neu entdeckten Liebe beginnen? 68 Jahre später fragt sich Karins Enkel Alex, Autor und dreifacher Vater, warum er eine so tiefe Wut in sich trägt; eine Wut, die seinen Kindern Angst macht und eine Kluft zwischen ihm und seiner Frau schafft. Auf der Suche nach Antworten stößt er auf die Geschichte zweier unglücklich Liebender, die zeigt, wie Leidenschaft, Eifersucht und Wut über Jahrzehnte und Generationen hinweg Wogen schlagen können.

 

Unglaublich, wie sehr mich dieses Buch berührt hat. 

Es ist ein Familienportrait gemischt mit biographischen Inhalt. Alex Schulman beschreibt, wie sehr ungelöste Konflikte nachhaltig eine ganz Familie prägen und vergiften können.

Ich habe mit Karin gelitten und ihre Wut zur Untreue und ihre Einsamkeit deutlich gespürt, denn der Autor hat die Gabe ruhig und gewaltig kraftvoll zu erzählen. 

Dem Lesesog konnte ich mich kaum entziehen, was unter anderem an der Einbindung der originalen Briefpassagen der beiden liebenden Herzen geschuldet ist, sehr nahegehend aber nicht kitschig.

Diese Geschichte ist nichts für schwache Gemüter beziehungsweise man muss glaube ich, in der richtigen Stimmung für dieses Werk sein, und das war ich.

Alex Schulman verdeutlicht, dass bei all den Grausamkeiten, die ein Mensch kaum ertragen kann, auch immer die Hoffnung innewohnt.

Eine dramatische Liebesgeschichte, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann. 

Für mich ist der Autor eine bereichernde Neuentdeckung und ich freue mich sehr auf sein anderes Werk „Die Überlebenden“, das bereits am 20.08.2021 erschienen ist.

Buchzitat:

»Mit Olof braucht sie nicht darüber nachzudenken, wie sie sich benimmt. Dass es so eine Erleichterung sein kann, man selbst sein zu dürfen.« (S.212)

Rezension
Das Bernsteinkind
Max Bentow

Kommissar Nils Trojan steckt in einer Sackgasse. Innerhalb weniger Tage wurden drei Menschen getötet, zwischen denen es scheinbar keine Verbindung gibt. Was sie eint, ist allein die schaurige Inszenierung ihrer Augen, die golden wie Bernstein leuchten. Aber dann stößt Trojan plötzlich auf eine Spur: ein mysteriöser Thriller, in dem eine Frau in einem Verlies um ihr Leben schreibt. Und jedes der Opfer scheint mit diesem teuflischen Werk vor seinem Tod in Berührung gekommen zu sein. Als eine weitere junge Frau verschwindet, weiß Trojan, dass der Countdown läuft. Denn das »Nachtland« ist nicht nur der Titel des Romans es ist ein realer Ort, an dem sich ein altes Versprechen auf grausame Weise erfüllt.

 

Ich lese die Nils Trojan Reihe bereits von Anfang an und bin ein Fangirl der ersten Stunde.

Nachdem letzten Teil, „Der Eisjunge“, den ich fulminant fand, dachte ich, dass Max Bentow es schwer hat, sich noch einmal selbst zu übertreffen. Meine Vorfreude auf die Jubiläumsausgabe war demnach mehr als riesig, in zweierlei Hinsicht.

Max Bentow stellt sein Können auch mit seinem neusten Werk unter Beweis. Abgesehen von seinem Schreibstil, den ich liebe, hat er es geschafft, mich mit der Plotidee und seiner Umsetzung komplett zu begeistern. 

Mit purer Spannung und Begeisterung bin ich nur so durch die Seiten geflogen und war im völligen Leserausch.

Der Autor schafft es immer wieder düstere Settings und Geschichten rund um das Böse zu kreieren, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt, einfach großartig und wahre Psychothriller.

Nicht nur für diesen Band, sondern für die ganze Reihe kann ich eine eindeutige Empfehlung aussprechen, denn für mich ist Max Bentow ein Garant für feurig lodernde Spannung. 

Rezension
Einsame Nacht
Charlotte Link

Mitten in den einsamen North York Moors fährt eine junge Frau allein in ihrem Wagen durch eine kalte Dezembernacht. Am nächsten Morgen findet man sie ermordet auf, in ihrem Auto, das fast zugeschneit auf einem Feldweg steht. Es gibt eine Zeugin, die beobachtet hat, dass ein Mann unterwegs bei ihr einstieg. Ihr Freund? Ein Fremder? Ihr Mörder? Kate Linville beginnt mit ihren Ermittlungen und ist schnell auf einer Spur, die in die Vergangenheit führt, zu einem Cold Case, in dem Caleb Hale damals ermittelt hat und der nie gelöst werden konnte.

 

Charlotte Link ist für mich bereits seit Jahren eine fantastische Autorin. Ich liebe ihre Werke und durch sie bin ich vor vielen Jahren auf den Geschmack von Kriminalromanen und später Thrillern gekommen.

Besonders ihre Reihe rund um die Ermittlerin Kate Linville hat es mir angetan. Deshalb war klar, dass ich unbedingt diesen vierten und neuen Teil jener Krimireihe lesen werde.

Abgesehen von den genialen Fällen, finde ich die Entwicklung der Hauptprotagonistin total spannend und ich mag es total, dass sie überhaupt nicht dem Bild einer populären Ermittlerin entspricht. 

Das Grandiose an Charlotte Links Büchern ist, dass es meist mindestens zwei Szenarien gibt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, aber im Verlauf immer klug und schlüssig zusammenführen. 

Es ist für mich jedes Mal aufs Neue faszinierend, wie die Autorin es schafft, so viel Emotionen und Gefühl in ihre Bücher fließen zu lassen. Außerdem verleiht sie den Charakteren tiefe Profile, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.

Mir hat es totale Freude bereitet, diesen neuen Krimi von ihr zu lesen. Für mich ist es eine perfekte Mischung aus Krimi und Thriller. 

Kate Linville bei ihren neuen Ermittlungen zu einem wirklich sehr mysteriösen und grausamen Verbrechen zu begleiten, war pures Vergnügen. 

Ein spannender runder Kriminalroman der Kategorie: Creme de la Creme!

Rezension
This Charming Man
C. K. McDonnell

Es gibt keine Vampire. Umso ärgerlicher, wenn sie dann in Manchester auftauchen.Wirklich niemand freut sich darüber. Nicht die magischen Wesen, die es tatsächlich gibt, und schon gar nicht die Menschen in Manchester. Denn nichts ist ärgerlicher, als von ausgedachten Monstern um die Ecke gebracht zu werden. Zum Glück gibt es die Mitarbeiter der Stranger Times.

 

Dies ist der zweite Band der „The Strange Times“ Reihe und nach den unzähligen positiven Meinungen, die ich dazu gehört habe, war ich gespannt wie ein Flitzebogen.

Mein erster Eindruck von der Idee und vom Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich den ersten Teil nicht gelesen habe, hat mir keine wichtige Information gefehlt.

Was ich besonders köstlich fand, ist der Humor. Ich habe an richtig vielen Stellen geschmunzelt und gelacht. Am liebsten mochte ich die kleinen Artikel, aus diesen hätte für mich gern das ganze Buch bestehen können, einfach: herrlich und erfrischend.

Allerdings hat sich die Geschichte ab gut der Hälfte angefangen zu ziehen, denn es ist gefühlt nichts passiert. Dadurch hat mir irgendwann der Flow gefehlt. Mein Begeisterungsfeuer ist demnach immer mehr erloschen und deshalb konnte der Autor mich nicht gänzlich mit dem Buch abholen.

Dennoch werde ich die Reihe verfolgen und die weiteren Werke von Caimh McDonnell im Auge behalten.

Wer trockenen, schwarzen Humor mag und gerne schmunzelt, ohne dass Action erwartet wird, sollte sich unbedingt dieses Buch und die Reihe genauer anschauen.

Rezension
Bruch - Ein dunkler Ort
Frank Goldammer

Ein Stadtteil am Rande Dresdens ist in Aufruhr: Ein Mädchen ist verschwunden. Felix Bruch wird mit der neuen Ermittlerin Nicole Schauer auf diesen Fall angesetzt. Schauer merkt schnell, dass Bruch ein Einzelgänger ist. Ihre einzige Spur: Vor zwei Jahren verschwand bereits ein Mädchen aus derselben Nachbarschaft und kehrte nach zwei Wochen nahezu unversehrt zurück. Bis heute weiß niemand, was damals geschah, und das Kind schweigt weiterhin. Zunehmend irritiert sie Bruchs Verhalten, er ist wortkarg, empathielos, unzuverlässig. Er verfolgt Spuren, die nur für ihn Sinn ergeben. Sie erfährt, dass Bruch den Unfalltod seines Kollegen zu verkraften hat, aber sie vermutet, dass hinter seinem eigentümlichen Verhalten noch etwas anderes steckt als Schock und Trauer. Sie beobachtet, wie er Tabletten nimmt, und erlebt, was geschieht, wenn er das nicht tut. Bruch lebt zwischen den Extremen. Den Ermittlern fehlt eine heiße Spur und Schauer muss sich auf Bruchs ungewöhnliche Ermittlungsmethoden einlassen. Diese bringen sie an ihre Grenzen, und zunehmend wird deutlich, was mit Bruch passiert.

 

Dank des großartigen Schreibstils, bin ich direkt in die Geschichte eingetaucht.

Mit seiner tiefsinnigen Charakterisierung der einzelnen Figuren ist es Frank Goldammer sofort gelungen mich zu fesseln.

Das Verbrechen ist ein komplexes und raffiniert psychologisches Konstrukt, welches von Anfang an zum Mitraten und - ermitteln animiert.

Dieser Krimi ist eher ruhiger, aber mit großer Wirkung, denn durch seine Erzählkunst beschenkt uns der Autor mit Spannung und zwar von der ersten Seite an, bis zum Schluß.

Bruch und Schauer sind mir in diesem Buch besonders fest ans Herz gewachsen. Sie sind ein ungewöhnliches Team, das wie ich finde, authentischer nicht sein könnte, was mir sehr gut gefallen hat.

Für mich war es ein absolut gelungener Einstieg in eine neue Krimireihe.

Frank Goldammer hat mich mit seinem Reihenauftakt überzeugt und ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt!

Rezension
Diese eine Entscheidung
Karine Tuil

In einem Hochsicherheitstrakt des Pariser Justizpalastes muss die charismatische Untersuchungsrichterin Alma Revel über die Festsetzung oder Freilassung eines blutjungen Mannes entscheiden, gegen den ein Terrorismusverdacht vorliegt. Doch nicht nur beruflich ist Alma extrem gefordert. Ihre Ehe ist am Ende und sie stürzt sich Hals über Kopf in eine Affäre, ausgerechnet mit dem Anwalt, der nun den Terrorverdächtigen verteidigt. Alma trifft eine folgenschwere Entscheidung, die ihr Leben und ihr Land auf den Kopf stellen wird. Was sind wir bereit aufzugeben, um unsere eigene Sicherheit zu gewährleisten?

 

Der Klappentext hat mich direkt richtig gecatcht, sodass ich dieses Buch unbedingt sofort lesen wollte. 

Allerdings ist mein Interesse nach Beginn relativ schnell abgeflacht und es ist mir schwer gefallen am Ball zu bleiben. Mir hat zu diesem aufgegriffenen Thema der Tiefgang gefehlt.

Der Schreibstil ist recht einfach gestrickt und ich bin gefühlt durch die Seiten gerauscht.

Karine Tuil stellt in dieser Geschichte wichtige Fragen, was die Verbindung zwischen Beruf und Privatleben betrifft und in wie weit eine menschliche Entscheidung mit in ein richterliches Urteil einfließen darf. Dies hat mir wirklich gut gefallen.

Die Thematik an sich fand ich super spannend, aber die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen und die Hauptprotagonistin Alma fand ich leider durchgehend sehr unsympathisch.

Für meinen Geschmack hätte man viel mehr aus dieser Story herausholen können, was ich total schade finde.

Ich werde aber neue Werke der Autorin im Auge behalten und mich garantiert noch an ein anderes von ihr wagen.

Rezension
Freiheitsgeld
Andreas Eschbach

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Die Digitalisierung ist weit fortgeschritten, Maschinen erledigen die meiste Arbeit, während ein bedingungsloses Grundeinkommen, das sogenannte "Freiheitsgeld", dafür sorgt, dass jeder ein menschenwürdiges Leben führen kann. Als der Politiker, der das Freiheitsgeld eingeführt hat, tot aufgefunden wird, wirkt es zunächst wie ein Selbstmord. Doch dann wird der Journalist ermordet, der einst als sein größter Gegenspieler galt. Ahmad Müller, ein junger Polizist, ist in die Ermittlungen um beide Fälle involviert und sieht sich mit übermächtigen Kräften konfrontiert, die im Geheimen operieren und vor nichts zurückschrecken, um eine Aufklärung zu vereiteln.

 

Am Anfang ist der Wechsel zwischen drei Handlungssträngen etwas verwirrend, die aber sehr bald schlüssig zusammenführen. 

Andreas Eschbach nimmt Bezug zu aktuellen Themen mit intelligenten neuen Wortschöpfungen. 

Er hat die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens, welches er Freiheitsgeld nennt, einfach mal weiter bis ins Jahr 2064 gedacht.

Durch die aufgegriffene Thematik über unsere Zukunft wirft er Fragen auf, die mir bis dahin noch gar nicht in den Sinn gekommen sind.

Alles in allem schafft es der Autor, einen neugierig zu machen wie die Story weitergeht und hat die ein oder andere Überraschung verwoben. 

Wie auch schon bei seinem anderen Buch „NSA“, hat sein Neues kein typisches „Happy End“ und ist insgesamt ein Denkanstoß der nachhallt.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und freue mich schon jetzt auf sein nächstes Werk.